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:::: interview cyberfeminismus #03: helga hansen

5 May

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e-mail-interview am 21.04.2013 mit helga hansen, bloggerin.

# wann, wo und mit welcher idee hast du damals begonnen, dich für cyberfeminismus im netz zu engagieren?

ich habe 2005 angefangen „privat“ zu bloggen. auf blogger.com, wo man über einen kleinen button immer neue zufallsblogs zu sehen bekam. irgendwann habe ich dann feministe.us gefunden und langsam wurde mein eigenes bloggen „politischer“ (zuerst noch mehr in richtung datenschutz). das hat sich dann aber immer weiter in richtung feminismus entwickelt, da gab es auch einfach weniger blogs zu. Continue reading

:::: interview cyberfeminismus #02: netzfeminismus.org

26 Apr

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e-mail-interview am 23.03.2013 mit katrin von & für netzfeminismus.org, mitbegründerin der plattform.

# wann und mit welcher idee habt ihr damals netzfeminismus.org gegründet?

wir haben netzfeminismus.org gegründet, nachdem auf der re:publica 2011 anne roth die idee hatte, analog zum netzpolitischen bier berlin ein netzfeministisches bier zu beginnen. um die einladungsprozedur rund um die treffen einfacher zu machen und der vernetzung auch online eine plattform zu schenken, habe ich im september 2011 das Blog aufgemacht. Continue reading

:::: interview cyberfeminismus #01: antje schrupp

19 Apr

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e-mail-interview vom 23. bis 26.03.2013  mit antje schrupp, bloggerin.

# wann und warum haben sie ihr blog begonnen?

ich habe schon seit Ende der 1990er jahre eine homepage, auf der ich texte von mir veröffentlicht habe, und fand daher schon bald die idee gut, die sich mit dem aufkommen von blogs ergeben hat, nämlich auch die möglichkeit für kommentare und weiterführende diskussionen zu haben. mein erstes blog in dem sinne habe ich 2006 eingerichtet. im januar 2007 habe ich dann außerdem zusammen mit anderen das feministische gemeinschaftsblog www.bzw-weiterdenken.de gestartet. einen schub bekam das ganze dann nochmal anfang 2009, als ich mich auch bei twitter und facebook angemeldet habe, was dann die vernetzung zu weiteren kreisen ermöglicht hat. Continue reading

:::: dossier zu wikipedia online

26 Mar

das dossier der bundeszentrale für politische bildung ist jetzt online. ganz besonders freut mich, dass so viele autor_innen mitgemacht haben und die texte weitestgehend unter cc lizenziert sind. euch viel spaß beim lesen! p.s. das bild bei meinem artikel habe ich nicht selbst ausgesucht 😉

:::: neue Stufe

24 Feb

Schon immer waren die Diskussionen um Wikipedia von der Frage begleitet, ob die bekannte Online-Enzyklopädie ‚neutral‘ sein kann. Ein sehr wichtiges Stichwort in der Debatte war und ist ‚wiki-washing‘: Werden Wikipedia-Einträge manipuliert? Können sie überhaupt manipuliert werden? Ein Ergebnis der Diskussion dieser Fragen waren u. a. watchdog-Tools und der Wunsch nach„radikaler Transparenz“ (vgl. z. B. wikiscanner).

Auch jüngere Diskussionen verhandeln die Idee der Transparenz, indem etwa über die Einführung einer neuen Benutzergruppe – sog. kommerzieller Wikipedia-Autoren bzw. paid editors – debattiert wird. Dahinter steckt der Gedanke, dass durch das Sichtbarmachen dieser Benutzergruppe Interessen stärker offengelegt werden könnten, die Mitgestaltung kommerzieller, wirtschaftlicher Akteure an der Wikipedia transparenter werde und der Dialog offen wie kritisch begleitend stattfinden könne.

Nun hat die Diskussion zudem neuen Wind und vor allem ein neues Tool bekommen: Den Wikipedia Corporate Index Hinter dem Tool steckt ein „Wikipedianer mit Erfahrung“ (vgl. Wikipedia-Kurier) Damit ist eine neue Stufe erreicht, Artikel der Wikipedia sollen hier von einer Third Party gerankt und damit einer Qualitätsbewertung unterzogen werden. Nun geht es also zum (externen!) Ranking und diesmal im Interesse der ‘Corporates’ und nicht im Interesse der WP-User….

In der (de- und en-)Wikipedia-Community wird nun heiß diskutiert und ich bin gespannt, wie die Diskussionen verlaufen und vor allem, wie sich Qualitäts- und Neutralitätsdebatten miteinander verbinden. Auch hat in der de-Community das Projekt von Dirk gestartet: “Grenzen der Bezahlung“. Lasst uns die Ergebnisse abwarten!

:::: Bundeszentrale für politische Bildung: Dossier zu Wikipedia wird 2012 voraussichtl. erscheinen

23 Feb

Im Nachgang der deutschsprachigen CPOV-Konferenz hat die Bpb Interesse an einem Dossier über Wikipedia geäußert. Auf der Grundlage meines Konzeptes ist dieses Dossier nun in der redaktionellen Phase. Ich werde Euch benachrichtigen, sobald das Dossier online geht.

:::: CPOV: A Wikipedia Reader ist erschienen

8 May

Critical Point of View: A Wikipedia Reader
Geert Lovink and Nathaniel Tkacz (Hrsg.)

Der englischsprachige CPOV-Reader ist erschienen.  Essays, Interviews und Kunstwerke sind in diesem Reader versammelt. Sie haben alle eins gemeinsam: Sie versuchen über die herkömmliche Kritik an Wikipedia hinaus zu denken. Statt Fragen nach Qualität und Genauigkeit setzt der Wikipedia-Reader an den Komplexen theoretischer Reflektion und kultureller Verschiedenenheit an: Welche Werte stecken in der Software von Wikipedia? Auf welcher Grundlage werden Neutralitätsansprüche formuliert? Wie kann Wikipedia denjenigen eine Stimme geben, die außerhalb der westlichen Aufklärungsidee und/oder außerhalb der administrativen Hierarchien von Wikipedia selbst stehen?

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