:::: Interview mit witty lama (Transkript)

15 Feb

Interview mit Benutzer witty lama, 16/10/2009, Skype

JN: When and actually how did you get involved on the Wikipedia? 00:05:11-8
WL: 2005 at university, a friend introduced it to me. 00:05:27-8
JN: Do you have some kind of formal roles such as admin? 00:05:32-1
WL: No. I have intentionally not stood for adminship and I don’t intend to. I am an executive on the Australian chapter and I do a lot of things that are prominent in the community but I am intentionally not being an adminstrator because I think it’s important that adminstrators … being an adminstrator an Wikipedia does not mean that you are the boss, it is just a function, it’s not a level of respect or anything. A lot of people think that and treat adminstrators as if it was a badge of honour or something to look for in its own right. 00:05:39-2
JN: You said already you are involved in chapters or meta work but on the Wikipedia plattform itself, how would you define your major activities? 00:06:41-5 Continue reading

:::: grenzen im kopf (rezension im miniformat)

15 Nov
der artikel von sophia schubert und holger zapf ist schon etwas älter, aber deswegen nicht veraltet, denn er stellt die nach wie vor zentrale frage nach dem gelebten verständnis von transkulturalität in der politischen theorie und der politischen kulturforschung. sehr interessant finde ich die tabelle auf s. 150 – hier v. a. die kategorie ‘diversitätsforschung’, die einen weiten begriff politischer kultur zugrunde legt. leider beziehen sich die autor_innen ausschließlich auf quantitative forschungen und stellen so in ihrer zusammenschau der verschiedenen forschungsannahmen den einfluss von kultur auf gesellschaft eher als einbahnstrasse dar (vgl. die dortige abbildung auf s. 154).  interpretative ansätze der politischen kulturforschung  – etwa von karl rohe oder später dann andreas dörner – bzw. ansätze aus den cultural studies werden nicht diskutiert. schade, bietet das ‘magische’ dreieck von kultur, identität und macht gerade für einen transkulturellen blick auf politische kulturen zahlreiche anknüpfungspunkte.
hingegen finde ich den bezug auf fred dallmayr inspirierend: sollten wir uns nicht bei interpretativer forschung zu politischen kukturen immer fragen, ob wir nicht selbstbeschreibungen eher/leichter entdecken und verstehen können, die der ‘eigenen kultur’ näher sind? und wie können wir dieses dilemma lösen? ideen dürften die ergebnisse dieses forschungsprojekts zur transkulturalität der menschenrechte vielleicht geben.

:::: vor- & nachlese in einem: wikipedia, mehr als wikipedia. frauen, mehr als frauen

27 Jan

“wikipedia, mehr als wikipedia. frauen, mehr als frauen” war mein gedanke, als ich zum neujahrsempfang kölner und bonner frauennetzwerke eingeladen wurde. das wurde dann auch der titel meines kleinen einführenden ritts durch die wikipedia. Continue reading

open education – what do we talk about?

23 Nov

the post by nishant made me think: he calls to look closely at the ideas, movements, and discourses of openess – with a view that differentiates between cultures and contexts, that exposes (hidden) assumptions of closeness, and that poses questions of (in-)equality. yes, indeed, we need this view. most of all, the chosen title “how can we make open education truly open?” made me think. after reading the post i thought about a title like “can we make open education truly open at all?”. by considering larger social, political, and cultural constellations the question at stake is: what is closed and what is open for whom and what in which context.  and then the question evolves, what it is that we want to ‘open’ (verb!) for whom and why.  its’ s exactly about the questions nishant asked “What is it that we are opening? Who are we opening it for? What is the Open working towards? in whose service and to what purposes?“ .  if we look at the larger constellations i wonder if it might be fruitful to reinvestigate and further push forward the whole discourse about “open vs. free” and its relations to the discourse “open education” in order to make clear from which point of view open education is regarded.

:::: interview ohne antworten: hannah arendt & free unpaid labour

7 Sep

was hätte wohl hannah arendt zur diskussion um (digitale arbeit &) free unpaid labour gedacht und gesagt? hätte sie statt dem begriff des hobbys die figur des spiels wieder aufgegriffen? und hätte sie commons based peer production als spielplatz skizziert, dem nicht das ernst des lebens der arbeit inhärent ist? hätte sie dem inflationären gebrauch des wortes ‘kooperation’ die stirn geboten und den begriff in seiner politischen qualität verteidigt? hätte sie sich wohl mit yochai benkler auch über den begriff der produktivität gestritten? oder hätte sie ihren begriff der herstellung und vielleicht auch den der arbeit überdacht und neu formuliert? oder hätte sich für ihren arbeitsbegriff stark gemacht und gegenwärtige (digitale) formen von free unpaid labour mit wortgewaltiger und zugleich wortwitziger kritik bedacht? sie hätte gedacht — soviel ist sicher. ich geh’ jetzt spielen.

:::: interview cyberfeminismus #06: femgeeks

22 May
Creative Commons BY-NC-SA 3.0 Unported Lizenz: femgeeks.de

Creative Commons BY-NC-SA 3.0 Unported Lizenz: femgeeks.de

e-mail-interview am 21. Mai 2013 mit charlott & melanie von femgeeks: rrrebooting gender

# wann und warum habt ihr euren gemeinschaftsblog begonnen?

melanie: wir haben im märz 2012 angefangen auf einer mailingliste zu besprechen, was wir uns unter einem geekfeministischen blog vorstellen und wo unsere interessenschwerpunkte liegen. nach intensiver vorbereitung ging femgeeks am 1. juli 2012 online. femgeeks wurde gegründet, da wir uns ein deutschsprachiges Blog wünschten, das geekige themen aus einem feministischen und feministische themen aus einem geekigen blickwinkel betrachtet.

charlott: vielleicht ist auch noch interessant zu erwähnen, dass diese mailingliste ja durch melanie ins leben gerufen wurde und du über twitter nach interessierten menschen gesucht hast. mich persönlich hat die vorstellung gereizt, einen raum zu schaffen, in dem über geekige themen gesprochen werden kann, ohne ständiges mansplaining und mit einem feministisch-kritischen blick auf gesellschaftliche zusammenhänge. Continue reading

:::: interview cyberfeminismus #05: sharon adler

16 May
logo aviva

Logo von AVIVA

telefoninterview am 29.03.2013  mit sharon adler, aviva-gründerin.

# wann und mit welcher idee haben sie damals aviva ins leben gerufen?

mit der konzeption habe ich bereits im sommer bzw. im herbst 1999 begonnen. ins netz ging aviva am 1. februar 2000. damals waren das statische html-seiten; programmiert haben die seiten die programmiererinnen susanne appelt und gerlinde behrendt. vor ein paar jahren haben wir eine datenbank angebunden, so dass das einstellen von inhalten einfacher und auch nutzer_innenfreundlicher wurde. heute gibt es ca. 30 frauen, die für die aviva schreiben.
warum ich aviva gegründet habe? ich wollte ein neues frauenformat im netz gründen. damals fand ich zum einen, dass frauen unzureichend im netz vertreten waren und ich wollte, dass besonders frauen das kommunikationsmedium internet nutzen und dort präsent sein sollten. zum anderen gab es auf dem print-markt keine titel, die genau das vereinigt haben, was ich wollte: ein informationsportal für frauen aller coleur. von beginn an habe ich das internet als mitmach-web verstanden und die user_innen eingebunden. Continue reading

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