:::: interview cyberfeminismus #06: femgeeks

22 May
Creative Commons BY-NC-SA 3.0 Unported Lizenz: femgeeks.de

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e-mail-interview am 21. Mai 2013 mit charlott & melanie von femgeeks: rrrebooting gender

# wann und warum habt ihr euren gemeinschaftsblog begonnen?

melanie: wir haben im märz 2012 angefangen auf einer mailingliste zu besprechen, was wir uns unter einem geekfeministischen blog vorstellen und wo unsere interessenschwerpunkte liegen. nach intensiver vorbereitung ging femgeeks am 1. juli 2012 online. femgeeks wurde gegründet, da wir uns ein deutschsprachiges Blog wünschten, das geekige themen aus einem feministischen und feministische themen aus einem geekigen blickwinkel betrachtet.

charlott: vielleicht ist auch noch interessant zu erwähnen, dass diese mailingliste ja durch melanie ins leben gerufen wurde und du über twitter nach interessierten menschen gesucht hast. mich persönlich hat die vorstellung gereizt, einen raum zu schaffen, in dem über geekige themen gesprochen werden kann, ohne ständiges mansplaining und mit einem feministisch-kritischen blick auf gesellschaftliche zusammenhänge. Continue reading

:::: interview cyberfeminismus #05: sharon adler

16 May
logo aviva

Logo von AVIVA

telefoninterview am 29.03.2013  mit sharon adler, aviva-gründerin.

# wann und mit welcher idee haben sie damals aviva ins leben gerufen?

mit der konzeption habe ich bereits im sommer bzw. im herbst 1999 begonnen. ins netz ging aviva am 1. februar 2000. damals waren das statische html-seiten; programmiert haben die seiten die programmiererinnen susanne appelt und gerlinde behrendt. vor ein paar jahren haben wir eine datenbank angebunden, so dass das einstellen von inhalten einfacher und auch nutzer_innenfreundlicher wurde. heute gibt es ca. 30 frauen, die für die aviva schreiben.
warum ich aviva gegründet habe? ich wollte ein neues frauenformat im netz gründen. damals fand ich zum einen, dass frauen unzureichend im netz vertreten waren und ich wollte, dass besonders frauen das kommunikationsmedium internet nutzen und dort präsent sein sollten. zum anderen gab es auf dem print-markt keine titel, die genau das vereinigt haben, was ich wollte: ein informationsportal für frauen aller coleur. von beginn an habe ich das internet als mitmach-web verstanden und die user_innen eingebunden. Continue reading

:::: interview cyberfeminismus #04: girls can blog

7 May
Photo by @veggie_love

Photo by @veggie_love

e-mail-interview am 24.03.2013 und 01.05.2013 mit annina, editor von GIRLS CAN BLOG.

# wann und mit welcher idee hast du damals GIRLS CAN BLOG (GCB) ins leben gerufen?

GCB gibt es seit 2010. damals wollte ich durch bloggerinnen-portraits frauen im internet sichtbarer machen und die vernetzung untereinander stärken helfen.

# mit welchen (kollektiven) akteuren hast du dich damals vernetzt?

besonders die mädchenmannschaft hat mich anfangs sehr unterstützt, wofür ich ihr heute noch dankbar bin. daraus haben sich zum beispiel persönliche Kontakte zu helga hansen und susanne klingner (beides ehemalige mitglieder) sowie nadine lantzsch, magda albrecht und nadia shehadeh ergeben. darüber hinaus habe ich schnell anne roth und teresa bücker kennengelernt. und dann natürlich online noch jede Menge anderer frauen wie antje schrupp, die ich jetzt nicht alle aufzählen kann und zum teil auch gar nicht namentlich kenne. Continue reading

:::: interview cyberfeminismus #03: helga hansen

5 May

logo helga

 

 

 

 

e-mail-interview am 21.04.2013 mit helga hansen, bloggerin.

# wann, wo und mit welcher idee hast du damals begonnen, dich für cyberfeminismus im netz zu engagieren?

ich habe 2005 angefangen „privat“ zu bloggen. auf blogger.com, wo man über einen kleinen button immer neue zufallsblogs zu sehen bekam. irgendwann habe ich dann feministe.us gefunden und langsam wurde mein eigenes bloggen „politischer“ (zuerst noch mehr in richtung datenschutz). das hat sich dann aber immer weiter in richtung feminismus entwickelt, da gab es auch einfach weniger blogs zu. Continue reading

:::: interview cyberfeminismus #02: netzfeminismus.org

26 Apr

logo netzfeminismus

 

 

e-mail-interview am 23.03.2013 mit katrin von & für netzfeminismus.org, mitbegründerin der plattform.

# wann und mit welcher idee habt ihr damals netzfeminismus.org gegründet?

wir haben netzfeminismus.org gegründet, nachdem auf der re:publica 2011 anne roth die idee hatte, analog zum netzpolitischen bier berlin ein netzfeministisches bier zu beginnen. um die einladungsprozedur rund um die treffen einfacher zu machen und der vernetzung auch online eine plattform zu schenken, habe ich im september 2011 das Blog aufgemacht. Continue reading

:::: interview cyberfeminismus #01: antje schrupp

19 Apr

logo schrupp

e-mail-interview vom 23. bis 26.03.2013  mit antje schrupp, bloggerin.

# wann und warum haben sie ihr blog begonnen?

ich habe schon seit Ende der 1990er jahre eine homepage, auf der ich texte von mir veröffentlicht habe, und fand daher schon bald die idee gut, die sich mit dem aufkommen von blogs ergeben hat, nämlich auch die möglichkeit für kommentare und weiterführende diskussionen zu haben. mein erstes blog in dem sinne habe ich 2006 eingerichtet. im januar 2007 habe ich dann außerdem zusammen mit anderen das feministische gemeinschaftsblog www.bzw-weiterdenken.de gestartet. einen schub bekam das ganze dann nochmal anfang 2009, als ich mich auch bei twitter und facebook angemeldet habe, was dann die vernetzung zu weiteren kreisen ermöglicht hat. Continue reading

:::: interview with jimmy wales

27 Mar

Back in 2009/2010 when I started researching Wikipedia, I chose interviews as entry point. Here you find the interview with Jimmy Wales, founder of Wikipedia. The interview was conducted on 18/02/2010 on skype chat.  2 years later you find it here – the wikipedia world moved on and yet stayed the same….

JN: What was the driving idea behind founding Wikipedia?

JW: I had been watching the growth of the free software movement, or open source software as many people call it. I realized that programmers were coming together in communities to create really great software – large scale projects like GNU/Linux, perl, apache, php, MySQL –  the software that really runs the web. I realized that this kind of collaboration was being fueled by the free licensing model, which solved certain kinds of incentive dilemmas, and that although it was natural that this type of collaboration would arise first among programmers, it would be possible to do the same thing with many kinds of cultural works other than just software. Continue reading